Unsere Grundsätze lauten:
Der FEAV versteht sich als Einrichtung, die Frauen und Männer für eine Erwerbstätigkeit, die ihnen ein eigenständiges Leben ermöglicht, qualifiziert und weiterbildet. Die Zielgruppe in der Aus- und Weiterbildung des FEAV sind vorwiegend Frauen, deren Berufsbiografie aufgrund gesellschaftlicher, kultureller oder individueller Prägungen unterbrochen wurde.
Da Frauen aufgrund der gesellschaftlichen Arbeitsteilung und vielfach noch vorhandener Rollenerwartungen und -zuweisungen häufig keine Möglichkeit haben, die Erwerbskarriere geradlinig zu entwickeln und zu verfolgen, besteht auch heute noch Bedarf an Angeboten, die die spezifische Lebenssituation von Frauen berücksichtigt und in die konzeptionelle Arbeit der Aus- und Weiterbildung einbezieht.
In der Konzeptionierung der Aus- und Weiterbildung knüpft der FEAV zum einen an gesellschaftlic h verursachten Defiziten an, zum anderen bezieht er sich auf die spezifischen Stärken von Frauen bei der Umsetzung des Bildungsangebots. Dieser ganzheitliche Ansatz wird durch eine teamorientierte Arbeitsweise umgesetzt.
Bei der Entwicklung neuer Maßnahmen orientiert sich der FEAV zum einen am Bedarf der Zielgruppen, zum anderen am aktuellen Bedarf des Arbeitsmarktes. Daraus resultiert die Bereitschaft, in der konzeptionellen wie praktischen Arbeit auf ständig sich verändernde Bedingungen einzugehen. Dies erfordert vom Lehr- und Ausbildungspersonal die Bereitschaft, sich den neuen Anforderungen zu stellen und vom FEAV, ein entsprechendes Weiterbildungsangebot zu unterbreiten, das die Mitarbeiterinnen in die Lage versetzt, diesen veränderten Anforderungen Rechnung zu tragen. Eine besondere Bedeutung misst der Verein der Kooperation mit Betrieben und anderen Trägern in der Aus- und Weiterbildung zu. Er bemüht sich um eine Weiterentwicklung dieses Angebots.
Der FEAV ist eine überschaubare Einrichtung, die deshalb gute Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten zwischen allen am Lehrprozess Beteiligten ermöglicht. Die besondere Qualität enger, unbürokratischer Zusammenarbeit soll auch zukünftig erhalten bleiben und durch Schaffung von teamorientierten Strukturen mit klaren Kompetenzen verbessert werden.
Die Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern geschieht auf der Basis von Verlässlichkeit und Transparenz. Bei der Entwicklung und Realisierung von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen werden die Zielsetzungen, Rahmenbedingungen, inhaltlichen und verwaltungstechnischen Abläufe und Auswertungen mit den jeweiligen öffentlichen Auftraggebern durch die Geschäftsführung abgestimmt. Vereinbarte und geltende Vorschriften und Terminabsprachen werden von allen Beteiligten eingehalten.
Grundlage für die Erarbeitung des pädagogischen Konzeptes und des Stundenplanes sind die Anforderungen der jeweiligen Auftraggeber. Regelmäßige Konsultationen mit den Auftraggebern, Erfolgsbeobachtungen, Fehlerkorrekturen und Berichterstattungen werden dokumentiert.
  Der Vorstand des Vereins beschließt die inhaltliche Ausrichtung des Vereins und beauftragt die Geschäftsführung mit der Umsetzung der beschlossenen Ziele. Die Geschäftsführung informiert den Vorstand des Vereins entsprechend der Geschäftsordnung über den Stand der Entwicklung und über auftretende Schwierigkeiten. Im jährlichen Bericht des Vorstands an die Mitglieder des Vereins wird Rechenschaft über den Stand der Entwicklung der Arbeit abgelegt.
 
Die Qualitätspolitik des FEAV ist in Übereinstimmung mit der Satzung, den Grundsätzen der Bildungseinrichtung und kundenorientierten Qualitätsprinzipien festgelegt. Sie unterstützt die daraus abgeleiteten Ziele und Initiativen. Gleichzeitig schließt sie die Einhaltung externer Qualitätsnormen ein, die die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Auftraggebern bilden. Leitlinie für die pädagogischen Aktivitäten des FEAV sind die Qualitätsgrundsätze. Sie stehen in den Beziehungen zu den Mitarbeiterinnen, den Teilnehmerinnen und den Auftraggebern im Vordergrund.